Jeroen Boerwinkel's .................................

THEATER DES TRAUMES

Das "Theater van de Droom" (Theater des Traumes) von Jeroen Boerwinkel und Laura Hamers bringt eine bildhafte Form von Pantomime-Theater, nach eigenen Ideen in einer "Bewegungssprache" entworfen und auch die Kostüme und Requisiten sind von ihm ausgedacht und angefertigt. Die Aufführungen geschehen in einer stark poetischen Bildersprache, aber atmen auch einen tieferen und manchmal absurden Sinn.

Alle Gewänder und Requisiten wirken überraschend und strahlen die Handschrift von Jeroen aus, in der Atmosphäre, aber auch in Einzelheiten. Manche visuelle Tricks gleichen denen eines Illusionisten und verstärken die unerwarteten Übergänge. Konzentriert zuschauen, suchen, interpretieren; Gleichgewicht, Ruhe und Beschaulichkeit. Im langsam erlöschenden Licht werden die Mysterien seiner Figuren größer.

Die unterschiedlichen Aufführungen und Solo-Akts, mit Titeln wie Harlekinade (Der Nar, Pierrot, Monsieur Grisaille), Panopticum, Der Rock, Das Kästchen, Der König, Der Mantel und Animus & Anima sind jeder für sich in einer poetischen Atmosphäre und auch humorvoll.

Seine Formgebung von Bewegungstheater ist ganz und gar ohne Text und geschieht oft in der Stille...aber wird bei bestimmten Nummern unterstützt von einem Hintergrund von Klang oder leichten Klängen von Instrumenten und kann als Ganzes von den Zuschauern völlig frei interpretiert werden.

Die Aufführungen kann man genießen als einen unerklärbaren Traum mit wunderlichsten Figuren: Bilder in Bewegung aus dem Unterbewussten, die Gefühle erwecken und so in der Erinnerung bleibend ihre Nachwirkung behalten.

 

 

 


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